Museum der Stadt Pasewalk

Das Museum der Stadt Pasewalk wurde 1996 eröffnet und gehört zu den wenigen Museumsneubauten in Mecklenburg-Vorpommern. Seit Ende 2008 beherbergt es eine komplett neu gestaltete Dauerausstellung mit vier thematischen Schwerpunkten:

Die Ur- und Frühgeschichte zwischen Uecker und Randow, die Stadtgeschichte, die Garnisonsgeschichte und die Ausstellung zum Künstler Paul Holz. Im Prenzlauer Tor und seinem Nebengebäude werden auf 180m² Ausstellungsfläche ca. 7000 Jahre Kulturgeschichte der Region zwischen Uecker und Randow und über 750 Jahre Stadt- und Garnisonsgeschichte präsentiert. Das Pasewalker Museum beherbergt darüber hinaus die umfangreichste Sammlung und Ausstellung zum Leben und Schaffen des pommerschen Künstlers Paul Holz (1883-1938). Der 270jährigen traditionsreichen Garnisonsgeschichte der Stadt ist das 2. Obergeschoss des Prenzlauer Tores gewidmet. Anhand von Uniformröcken und weiterer Militaria wird der Entwicklungsbogen vom Einzug des preußischen Dragonerregiments 1721 in die Stadt bis zum Auszug letzter Einheiten der Bundeswehr 1992 gespannt.

Öffnungszeiten

Pünktlich zum Sommeranfang und Ferienbeginn wird das Museum der Stadt Pasewalk ab Dienstag den 22. Juni 2021 zu den gewohnten Öffnungszeiten für seine Besucher da sein. Eine „Sommerausstellung zum Winterlockdown“ wird ab Juli zu erwarten sein, wenn weitere Öffnungsschritte Veranstaltungen leichter machen. Inwieweit die Verordnung Stadtführungen zulässt, muss noch geprüft werden. Ein vermehrtes Angebot im Freien bedingt durch Corona wurde im Lockdown vorbereitet.

Wochentage Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag bis Freitag 10.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
Samstag geschlossen
Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr

Eintrittspreise

Ermäßigung für Schulklassen und Gruppen.

Option Preis
Kinder unter 6 Jahre frei
Schüler 1 Euro
Erwachsene 2 Euro
Familienkarte 4 Euro

Unsere Angebote

Museumsshop

Backsteinseife - Handgemachte Schrubbelseife

Preis: 2,50 €

Die Traumseife aus Lübbenow in der benachbarten Uckermark eignet sich besonders als kleines Mitbringsel.

Tasse - Pasewalk entdecken

Preis: 5,50 € (limitierte Auflage)

käuflich zu erwerben im Museum und in der Stadtinformation

Paul Holz Bestandskatalog

Preis: 18,00 EUR

käuflich zu erwerben im Museum und in der Stadtinformation Pasewalk sowie im Buchhaus Lange Pasewalk und im Museum Steintor der Stadt Anklam

Pasewalker Bierhumpen

Preis: 9,90 EUR

Ein Bierkrug mit dem Pasewalker Prunkwappen erinnert an die berühmte und traditionsreiche Brauereigeschichte der Stadt.

Broschüren des Museums

VERSO

Autor Roland Gutsch hat nach einem Besuch im Museum Pasewalk sich dem Künstler Paul Holz gewidmet und seine Eindrücke gaben Anlass, eine Novelle zu schreiben, die er mit Hilfe der Werke- und Lebensdaten des Künstlers gefüllt hat.

Jüdisches Leben in Pasewalk

Mit dieser Zusammenstellung unternimmt Dr. Egon Krüger den Versuch, über Juden, das Judentum, das jüdische Leben, die jüdische Religion und insbesondere über Familiengeschichten und in erster Linie über die Schicksale Pasewalker Bürger jüdischen Glaubens einen Überblick zu geben.

Das Museum zum Mitnehmen!

Das Pasewalker Museum verkauft seit Dezember 2008 einen Ausstellungsführer zu seiner Dauerausstellung. Auf 82 Seiten, mit zahlreichen Farbabbildungen illustriert, werden Stadt und Garnisonsgeschichte sowie das Werk des pommerschen Künstlers Paul Holz dokumentiert.

Museumsheft anlässlich des 20. Jahrestages des Museums der Stadt Pasewalk 1996-2016

Die Facetten der Kultur sind vielseitig. So auch die zahlreichen Kulturangebote in Pasewalk und Umland. Eine feste Größe seit 20 Jahren ist das Museum der Stadt Pasewalk. Es vermittelt - neben den klassischen Aufgaben eines Museums - kulturelle Bildung. Dieses Angebot wird nun um eine Publikationsreihe erweitert.

Route der europäischen Backsteingotik

Elendenhaus

Haus der Elendenbruderschaft, vermutlich um 1350 als zweigeschossiges Backsteintraufenhaus erbaut. Es befindet sich auf dem Kirchplatz von St. Marien. Gegründet zur Unterbringung von Armen und Pilgern. Ein bauzeitl. Backstein ist absichtlich mit der flachen Seite hochkant vermauert worden. Er weist an seiner "Schauseite" zwei Stempelungen mit Stern- oder Floralmotiv und eine kreuzförmige Ritzung auf, die dem Grünling vor dem Brand zugefügt wurden. Wahrscheinlich handelt es sich um Handwerkermarken. Spätere Nutzung als Wohngebäude. Heute Kirchen- u. Kantoreibüro.

St. Nikolai

Feldsteinkirche aus dem frühen 13. Jh. und älteste Kirche der Stadt. Im 16. Jh. Umbau zu einer dreischiffigen Kirche. Unter Mitwirkung von K. F. Schinkel erfolgte von 1824 – 1828 der neugotische Umbau. Im 2. Weltkrieg wurde die Turmspitze stark beschädigt und nach Kriegsende durch ein Zeltdach ersetzt.

St. Marien

Erbaut 1325-50. Schwere Zerstörungen im 30-jährigen Krieg. Unter König Friedrich Wilhelm I. erfolgte ab 1734 der Wiederaufbau. 1830-50 neugotischer Turmabschluss. 1860-63 innere Umgestaltung nach Stüler – 2012 restauriert. 1984 Turmeinsturz u. Sprengung. Ab 1987/88 denkmalgerechter Wiederaufbau. Im Jahr 2000 Einweihung des eingebauten Gemeindezentrums mit Winterkirche.

Die Marienkirche, eine der schönsten Hallenkirchen Norddeutschlands, wurde im Wesentlichen im 14. Jahrhundert erbaut. Am 03. und 04.12.1984 gab der Feldsteinsockel des Turmes nach und dessen Nordwestecke stürzte ein. Vom Erdgeschoss bis zum Oktogon klaffte ein gewaltiges Loch in der Fassade. Bei der Sprengung des Turms am 08.12.1984 stürzte auch die Wand des Langhauses ein und riss die Kaltschmidtorgel von 1853 mit sich. Von 1987-94 erfolgte der Neubau des Turmes, sowie des ersten Jochs des Langhauses. Bei der Gestaltung der Fassade orientierte man sich am mittelalterlichen Vorgängerbau. Im Sockel wurde ein Teil der Granitquader des ursprünglichen Turmes wieder verwendet. Anstelle des neogotischen Oktogons erhielt der Turm von St. Marien einen schlichten Spitzhelm als Abschluss, der sich am mittelalterlichen Zustand des Baus orientiert. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 78,50 m. Neben der Gemeindearbeit erfreuen sich die Pasewalker wieder an Orgel- und anderen klassischen Konzerten in ihrer Marienkirche.

Prenzlauer Tor

Das Prenzlauer Tor ist eines der noch zwei erhaltenen Tore der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Es hat den Namen seiner Lage und Ausrichtung zu verdanken. Seit 1996 beherbergt es nach über 10-jähriger Planungs- und Umbauzeit - inklusive des politischen Umbruchs 1989 - das Museum der Stadt Pasewalk und die Künstlergedenkstätte Paul Holz. Auf 180 m² Ausstellungsfläche im Tor und Nebengebäude erfährt der Besucher Spannendes und Bedeutendes aus der Geschichte der Stadt und der Region und über die Befestigungsanlage an sich.

Hospital St. Spiritus

Das Hospital St. Spiritus wurde vermutlich durch die Pommernherzöge aus dem Greifengeschlecht in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet, nach dem Vorbild von Santo Spirito in Sassia in Rom. 1416 wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Auch 1375 wird genannt. Das auch als „Schwarzes Hospital“ bezeichnete Gebäude ist heute das vermutlich älteste Bauwerk der Stadt. Im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, wurde das St. Spiritus-Hospital ab 1952 wieder aufgebaut und ab 1953 als „Evangelisches Feierabendheim“ betrieben. Von 1997 – 2000 wurden grundlegende Sanierungsarbeiten, verbunden mit Neubauten in Angriff genommen und es zeigt sich heute als gelungenes Ensemble von historischen Baudenkmalen und modernen Zweckbauten.

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