Schloss Bröllin lädt zu Begegnungen, Entdeckungen und kulturellen Überraschungen ein
(AURT/PM). Wenn die Sommersonne langsam untergeht und die ersten Sterne am Himmel erscheinen, verwandelt sich Schloss Bröllin wieder in einen besonderen Treffpunkt für Kulturinteressierte, Nachbarschaft sowie neugierige Besucherinnen und Besucher.
Den Auftakt macht das beliebte Sommerkino unter freiem Himmel: Am Samstag, 4. Juli, um 22:00 Uhr wird die französische Komödie „Was ist schon normal?“ gezeigt. Der Eintritt ist frei. Bereits ab 14:00 Uhr lädt die Bar auf dem Gutsgelände zu Kaffee, Kuchen und Pizza ein – die perfekte Gelegenheit, den Ort kennenzulernen und einen entspannten Sommertag auf Schloss Bröllin zu verbringen.
Auch darüber hinaus lohnt sich ein Besuch: Im Juli wird Schloss Bröllin erneut zum internationalen Arbeits- und Begegnungsort für Künstlerinnen und Künstler aus Tanz, zeitgenössischem Zirkus und Musiktheater. Im Rahmen des Residenzprogramms entstehen hier neue Projekte, Ideen und Inszenierungen. In den Studios wird recherchiert, experimentiert und geprobt – und das Publikum ist eingeladen, daran teilzuhaben.
Bei den offenen Studios und Residenzpräsentationen erhalten Besucherinnen und Besucher seltene Einblicke in kreative Prozesse, die normalerweise hinter verschlossenen Türen stattfinden. Zu Gast sind unter anderem die Zirkuskünstlerinnen Johanna Gorzelik und Shayna Swanson, die auf unterschiedliche Weise nach neuen Formen des zeitgenössischen Zirkus suchen.
Die Choreografinnen und Choreografen Elvan Tekin, Felipe Fizkal und Sara Shelton Mann arbeiten gemeinsam mit ihren jeweiligen Ensembles an Produktionen, die sich aus unterschiedlichen kulturellen und tänzerischen Perspektiven mit Themen wie Widerstand, Gemeinschaft und Sinnlichkeit auseinandersetzen.
Eine weitere besondere Handschrift bringt der Musiktheaterregisseur Wenzel Vöcks de Schwindt ein, der sich in seiner aktuellen Arbeit szenisch und musikalisch mit Musik der Renaissance beschäftigt. Die Künstlerin Josephine Findeisen wiederum forscht in Schwimmbädern der Region über das Wasserspringen und den Leistungssport in der DDR und entwickelt daraus neue künstlerische Ansätze.
Die Termine für offene Studios und Präsentationen werden laufend auf der Website veröffentlicht, da sie sich nach den Arbeitsprozessen der Kunstschaffenden richten.
Wer Schloss Bröllin kennenlernen möchte, ist auch unabhängig von den Veranstaltungen herzlich willkommen: Das Café öffnet regelmäßig samstags und sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr und bietet Raum für Begegnungen, Gespräche und Einblicke in das künstlerische Leben auf dem Gelände.
Aktuelle Informationen und Termine finden sich unter www.broellin.de. Dort kann auch der Newsletter abonniert werden.

Fotos: ZVG