(AURT/IS). Eine Tagesfahrt nach Niederfinow stand ebenso auf dem von uns zu Jahresanfang aufgestellten Jahresplan wie ein Besuch beim Hundesportverein.
So fuhren wir Ende April zuerst nach Oderberg. Nach kurzem Aufenthalt bestiegen wir ein Ausflugsschiff. In gemächlicher Fahrt genossen wir die beeindruckende Natur um uns herum bei Sonnenschein und frischer Luft. Alle bestaunten die schon aus der Ferne zu sehenden Schiffshebewerke, Anlagen der Handwerkskunst. Beide dienen dem Transport, was bedeutet, dass ganze Schiffe mit ihren Ladungen „gehoben oder gesenkt“ werden, um Höhenunterschiede auszugleichen und so den Schiffen große Umwege zu ersparen. Auch wir wurden gehoben, eine interessante Aktion! Auf unserem Schiff nahmen wir dann ein Mittagessen ein und fuhren zurück. Zum Abschluss der Fahrt besuchten wir noch eine Eisdiele.
Im Mai fand der Besuch beim Hundesportverein statt.
Für alle Landfrauen war das eine neue Erfahrung, nämlich die Hunde bei der Ausbildung zu sehen. Viele der Frauen sind oder waren Hundebesitzer, meistens von sogenannten Hofhunden, die im Dorf einfach dazu gehören. Jedoch hatte bisher keine Teilnehmerin eine derartige Hundeausbildung durchgeführt, sondern jede versuchte selbst, dem Hund etwas beizubringen.
Nun sahen wir, wie eine Ausbildung professionell abläuft, wie man mit den Hunden umgeht. Eine Vorführung durch Vereinsmitglieder machte allen viel Freude, auch den Hunden. Wir sahen, dass sie zu tollen Leistungen fähig sind. Bei vielen Gelegenheiten können sie den Menschen helfen, wie uns der Vorsitzende Günter Buse später in der Fragestunde bei Kaffee und Kuchen erklärte. So hörten wir auch, dass die Ausbildung nur durch Belobigung und Belohnung mit Leckerli gelingt, es wird nie bestraft.
Wir danken nochmal den Hundesportfreunden, die für uns Zeit hatten. Alle waren beeindruckt.





