(PN/MM). Am 17. Mai 2026 feierte das Museum der Stadt Pasewalk gleich drei besondere Anlässe: die Wiedereröffnung des Hauses, sein 30-jähriges Bestehen sowie den Internationalen Museumstag. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Museum und seine neue Ausstellung zu entdecken.
Um 10:00 Uhr wurde das Museum durch Bürgermeister Danny Rodewald, Museumsleiterin Maria Mischke und die Vorsitzende des Fördervereins des Museums, Anke Holstein, feierlich eröffnet. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule Uecker-Randow.
Besonderes Interesse galt der neugestalteten Dauerausstellung, die im Prenzlauer Tor und dem angrenzenden Gebäude auf rund 180 Quadratmetern mehr als 775 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Die Ausstellung führt durch die Ur- und Frühgeschichte zwischen Uecker und Randow, zeigt die Entwicklung der mittelalterlichen Stadt, beleuchtet die preußische Garnisonszeit und thematisiert die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg sowie den Wiederaufbau in der DDR.
In der obersten Etage des Torturms lädt außerdem die Ausstellung zum regionalen Künstler Paul Holz dazu ein, dessen Leben und Werk kennenzulernen. Das Museum bewahrt eine umfangreiche Sammlung seiner Arbeiten und ermöglicht damit einen besonderen Zugang zu einem bedeutenden Künstler der Region.
Ein weiterer Höhepunkt war die Sonderausstellung „Wikingergold. Schatzpolitik um 1800“, die durch den als Leihgabe präsentierten Peenemünder Goldschatz aus dem Stadtgeschichtlichen Museum Wolgast ergänzt wird. Zur Eröffnung stellte Charlotte Wenke die Ausstellung vor und gab den Besucherinnen und Besuchern interessante Einblicke in deren Hintergründe. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Juni 2026 zu sehen.
Neben den Ausstellungen erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Mitglieder des Fördervereins des Museums führten die Gäste bei ihren Stadtführungen durch Pasewalk und vermittelten dabei Wissenswertes zur Historie der Stadt. Kinderschminken und Ballonmodellage mit Clown Ella Popella sorgten insbesondere bei den jüngsten Besucherinnen und Besuchern für Begeisterung. Für das leibliche Wohl sorgten derweil die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern der Europaschule „Arnold Zweig“ und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hotels Am Park.
Das Museumsteam bedankt sich herzlich bei allen, die die Wiedereröffnung des Museums ermöglicht und unterstützt haben.
Foto: Stadt