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Stadtgeschichte und Museum
Museum Foto: Stadt Pasewalk

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Die über 750 Jahre alte Stadt weist interessante Bauten und Denkmäler auf, die es sich lohnt zu erkunden. Zur Ringmauer, der einst 2488 Meter langen durchschnittlich 4 Meter hohen Verteidigungsanlage, gehörte eine Vielzahl von Wieck-häusern, Türmen und Toren. Von den Wieckhäusern sind nur noch einige Fundamente zu erkennen. Mit dem Pulverturm und dem Kiek in de Mark sind zwei Türme und mit dem Mühlen- und Prenzlauer Tor noch zwei Tore erhalten geblieben. Das Prenzlauer Tor, ein Backsteinbau auf älterem Granitquadersockel, verbunden mit einem Nebengebäude ist der Sitz des städtischen Museums. Das Museum dokumentiert die Ur- und Frühgeschichte Pasewalks anhand archäologischer Funde. Mit einer Ausstellung über die Zeit der Pasewalker Dragoner und Königin-Kürassiere wird die wechselvolle Historie der Stadt veranschaulicht. Die Künstlergedenkstätte Paul Holz (1883-1938) ehrt mit einer ständigen Ausstellung das Leben und Schaffen des norddeutschen Federzeichners. In Pasewalk gibt es drei historische Kirchen. Die älteste ist die Nikolaikirche, sie stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Marienkirche, eine dreischiffige Hallenkirche, wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Die verzögerte Einleitung von dringend erforderlichen Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen führten 1984 zum Einsturz. 1988 begann der Wiederaufbau, 1994 erhielt St. Marien eine neue Turmspitze und im Jahr 1999 wurde dann auch der Kirchplatz fertiggestellt. Heute erfreuen sich die Pasewalker wieder an Orgel- und anderen klassischen Konzerten.